Der IT-Dienstleister Capgemini hat seine britische Website aktualisiert und dabei die Seite zu Werten und Ethik überarbeitet. Der Schritt kommt zu einem Zeitpunkt, an dem IT-Konsultants zunehmend nachweisen müssen, dass sie ethische KI-Entwicklung und faire Arbeitspraktiken umsetzen.

In der Branche wächst der Druck, solche Verpflichtungen nicht nur zu erklären, sondern auch glaubhaft zu machen. Gerade große Anbieter wie Capgemini sehen sich von Clients und Investoren gleichermaßen auf den Prüfstand gestellt, wenn es um Governance und Compliance bei KI-Projekten geht.

Für Entscheider in Behörden und Unternehmen relevant: Sie sollten bei der Auswahl von Partnern konkrete Umsetzungsmechanismen einfordern – nicht nur überarbeitete Webseiten. Was konkret ändert sich in Governance-Strukturen, Audits oder Zertifizierungen? Diese Fragen sollten Teil der Vergabegespräche sein.