Die Bundesdruckerei arbeitet an Verfahren zur verhaltensbasierten Authentifizierung. Dabei sollen Nutzer künftig anhand unbewusster Muster identifiziert werden – etwa durch die Art, wie sie auf einer Tastatur tippen, ihr Smartphone bedienen oder eine Türklinke drücken. Sogar Gangmuster und Tastaturgeräusche könnten zur Erkennung herangezogen werden. Die Technologie steht noch am Anfang, könnte aber mittelfristig klassische Passwörter ergänzen oder ersetzen. Offen bleiben Fragen zum Datenschutz und zur möglichen Überwachung: Biometrische Verhaltensdaten lassen sich nicht wie ein Passwort ändern und könnten umfassende Persönlichkeitsprofile ermöglichen.